Die Bezeichnung „TP” geht auf das Entwicklungsprogramm „Traveaux Publiques” zurück.
Die Wagen wurden von den USA zum Wiederaufbau nach dem Ersten Weltkrieg entworfen und zwischen
1914 und 1918 über Großbritannien nach Frankreich, aber auch Polen geliefert.
Daher erklärt sich das kleinere Lichtraumprofil (englisches Lichtraumprofil).
Die Wagen hatten DIAMOND-Drehgestelle und Westinghouse-Bremsen.
Im Zuge des Zweiten Weltkriegs kamen einige dieser Wagen nach Deutschland, ebenso wie weitere Fahrzeuge
anderer Bahnverwaltungen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil zurückgegeben,
einige blieben jedoch im Bestand der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn.
Aufgrund der Abweichungen zu den Regelbauarten wurden diese „Beutewagen” oft zu Bahndienstwagen umgebaut.



ein TP-Wagen - Fotos: Jörg Uhlemann, 21.02.2018, Loburg

Ein TP-Wagen umgebaut zum Gerätewagen der Deutschen Reichsbahn
Wagennummer 30 50 976 0 702-5 (?)
Ort: Großkorbetha - Datum: 16.5.1979
Foto: unbekannt - Sammlung Olaf Hoell

auf dem Bild ist neben dem Hilfszug-Gerätewagen (Bauart Dresden) rechts ein TP-Wagen zu erkennen.
Man erkennt deutlich die kleineren Maße dieser ehemaligen Güterwagen
Hilfszug des Bahnbetriebswerkes Röblingen am 25.05.1991
Foto: unbekannt - Sammlung Olaf Hoell
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